Die kurze Antwort
Ein 4-zu-4-Plan ist ein Acht-Tage-Zyklus: vier Tage arbeiten, danach vier Tage frei. Weil acht Tage nicht in eine Woche passen, wandern die Arbeitstage im Kalender durch die Wochentage.
Entscheidend ist die Position im Zyklus, nicht einfach der Montag, an dem du startest. Ein falsches Startdatum verschiebt alle folgenden Schichten.
Einfaches Beispiel
- Tag 1-4: Arbeit
- Tag 5-8: frei
- Tag 9: neuer Arbeitsblock
In 28 Tagen liegen vier vollständige Zyklen: 14 Arbeitstage und 14 freie Tage. Der Dienstplan bleibt korrekt, auch wenn sich die Wochentage verschieben.
Richtig einrichten
Startdatum bestätigen
Nimm einen offiziellen, bekannten Dienst und ordne ihn als ersten bis vierten Arbeitstag oder als einen der vier freien Tage ein. „Diesen Montag“ reicht nicht, wenn seine Position im Zyklus unklar ist.
RotaFlow bietet 4-zu-4-Muster für Tag, Nacht und Blockwechsel. Der Guide für rotierende Muster zeigt, wie du den Anfang kontrollierst.
Tag und Nacht unterscheiden
4 zu 4 beschreibt das Verhältnis von Arbeit und Frei, nicht die Uhrzeit. Manche Teams arbeiten vier Tage, andere vier Nächte oder wechseln Blöcke. Klare Schichtnamen helfen auch bei Schlaf- und Familienplanung.
Ausnahmen separat erfassen
Tausch, Urlaub, Schulung oder eine zusätzliche Schicht betreffen ein konkretes Datum. Erfasse sie als Ausnahme, damit der Basiszyklus danach weiterläuft. Siehe den Guide zu Tauschen und Sondertagen.
Die vier freien Tage nutzen
Prüfe die Schichten vor und nach dem freien Block, bevor du Urlaub beantragst oder eine Reise planst. Ein Urlaubstag direkt neben den vier freien Tagen kann mehr zusammenhängende Erholung schaffen als einer mitten im Arbeitsblock.
Der PTO-Guide zeigt, wie du solche Zeitfenster vergleichst.
Häufige Fehler
- Den Zyklus wie eine Sieben-Tage-Woche behandeln.
- Ein unbestätigtes Startdatum wählen.
- Tag- und Nachtschichten nicht unterscheiden.
- Den Basisplan nach einem Tausch neu bauen.
- Die Nächte vor dem freien Block nicht mitplanen.
4 zu 4 bietet planbare freie Blöcke, kann aber auch Wochenenden und Feiertage als Arbeitstage enthalten. Die tatsächliche Belastung hängt von Zeiten, Wegen und den Regeln des Arbeitgebers ab.